Keine aktuellen Verhandlungen
Klöckner & Co soll vorerst nicht verkauft werden

Der Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) soll nach Informationen der "Financial Times Deutschland" vorerst nicht verkauft werden. Die Zeitung berief sich in einem Bericht am Mittwoch auf eine Mitteilung von KlöCo-Aufsichtsratschef Vahid Alaghband, der zugleich Miteigentümer der Londoner Balli-Gruppe ist.

Reuters FRANKFURT. Zuletzt hatte der Thyssen-Krupp-Konzern Interesse für Teile des Handelshauses Klöckner & Co (KlöCo) bekundet. "Wir sind an Teilen von Klöckner interessiert", hatte eine Sprecherin der Thyssen-Krupp-Sparte Materials gesagt. Die britische Balli-Gruppe hatte im März 94,5 Prozent an KlöCo abgeben müssen, nachdem finanzielle Unregelmäßigkeiten bekannt geworden waren.

Die Zeitung zitierte in ihrem Bericht auch einen Sprecher des Stahlkonzerns mit den Worten, "lediglich theoretisch" könnten Teile von KlöCo für ThyssenKrupp in Frage kommen. Es würden aktuell jedoch definitiv keine Verhandlungen geführt. Die Beratungsfirma Droege & Comp, die im Auftrag von Balli den 94,5-Prozent-Anteil treuhänderisch übernommen hat, habe ebenso mitgeteilt, dass ein Verkauf von KlöCo kurzfristig nicht zur Debatte stehe, hieß es in dem Bericht.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hatte Anfang März mitgeteilt, die verschwundenen 120 Millionen Euro von KlöCo seien auf einem Konto in der Schweiz entdeckt worden, das dem Konzernverbund Balli-Klöckner zugerechnet werde. Balli hatte KlöCo im Oktober 2001 vom Düsseldorfer Eon-Konzern für 1,1 Milliarden Euro gekauft.

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