Keine Angaben zu den Mehreinnahmen
Deutsche Flugsicherung erhöht 2002 Gebühren um 8,5 bis 13 Prozent

Fliegen in Deutschland wird erneut teurer. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will 2002 die Gebühren für Starts und Landungen um 8,5 % und für die Streckensicherung um 13 % erhöhen.

dpa OFFENBACH. Diese Details der angekündigten Steigerung teilte die DFS am Donnerstag in Offenbach mit. Dadurch würde sich das Ticket für einen Passagier auf dem Flug von Hamburg nach München um 1,60 DM (0,82 Euro) verteuern. Grund sei, dass die Infrastrukturkosten trotz eines erwarteten Rückgangs des Flugaufkommens gedeckt werden müssten. Passagiere müssen etlichen Airlines wegen gestiegener Sicherheits- Kosten nach den Anschlägen in den USA bereits einen Ticketzuschlag zahlen.

Angaben zur Höhe der Mehreinnahmen wurden nicht gemacht. Im Gespräch sind 40 Mill. Euro. Die staatliche DFS ist privatrechtlich organisiert und finanziert sich über die Gebühren der Fluggesellschaften. Die Vorrichtungen für die Flugverkehrskontrolle müssen unterhalten werden, auch wenn weniger geflogen wird. Zu einem Drittel seien Kostensteigerungen bei der DFS selbst für die geplante Gebührenerhöhung verantwortlich, hieß es. So seien zusätzliche Flug- Lotsen eingestellt worden. Um die Kosten zu senken, hat die DFS unter anderem einen Investitions- und Ausgabenstopp angekündigt. In den nächsten drei Jahren sollen 70 Mill. Euro gespart werden.

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