Keine Angaben zu Gründen
BVB macht bei Stadion-Vertrag Rückzieher

Fünf Millionen Euro hat Assunta im Januar 2004 bezahlt, um den Namen „Westfalenstadion Dortmund“ exklusiv und weltweit vermarkten zu dürfen. In letzter Sekunde machte der Bundesligist nun von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch.

HB DORTMUND. Die Namensrechte am Dortmunder Westfalenstadion liegen wieder bei dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund. BVB-Manager Michael Meier bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Ruhr Nachrichten". "Wir haben immer gesagt, das ist ein temporäres Geschäft, von dem wir zurücktreten können. Das haben wir getan", sagte Meier auf Anfrage.

Am 9. Januar hatte die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA mit dem Düsseldorfer Unternehmen Assunta einen Vertrag geschlossen. Der Konzern hatte 5 Mill. ? dafür gezahlt, den Namen "Westfalenstadion Dortmund" exklusiv und weltweit vermarkten zu dürfen. Eingeräumt wurde dem Unternehmen außerdem, den Namen des Stadions zu ändern oder das Namens-Nutzungsrecht an Dritte zu übertragen. Bis zum 30. Juni hatten beide Partner ein Rücktrittsrecht. Von diesem machten die Dortmunder laut Meier am Mittwoch Gebrauch.

Die 5 Mill. ? hat der Börsen notierte Verein nach Angaben Meiers zurück überwiesen. "Das ist die logische Folge, dass wir das Geld wieder zurückzahlen", sagte Meier. Ob die Dortmunder auch noch Zinsen an das Unternehmen zahlen mussten, wollte Meier nicht bestätigen. "Wir haben von unserem Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht. Das reicht", sagte Meier.

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