Keine Angaben zum Hergang
Frachter kollidiert mit gesunkenem Autoschiff

Ein deutscher Frachter ist am frühen Morgen im Ärmelkanal auf den gesunkenen Autotransporter "Tricolor" aufgefahren. Die unbeladene, etwa 100 Meter lange "Nicolai" saß zunächst fest, wurde aber im Laufe des Vormittags von Rettungskräften wieder frei geschleppt.

dpa BRÜSSEL/DEN HAAG. An der Aktion waren fünf Schiffe beteiligt, wie Dirk Mertens von der Union der Rettungs- und Schleppdienste (URS) in Antwerpen mitteilte. Das "Nicola" war Mertens zufolge am Montagmorgen gegen ein Uhr auf das Wrack des Autotransportschiffes "Tricolor" gestoßen, das in der Fahrrinne des Kanals gesunken war. Die "Tricolor" war in der Nacht zu Samstag mit einem Containerfrachter zusammengestoßen.

Das frei geschleppte Frachtschiff soll nun in der Nähe der Unglücksstelle vor Anker gelegt werden, um auf Schäden untersucht zu werden. Nach britischen Berichten einer deutschen Reederei handelt es sich bei der "Nicola" um ein 3000-Tonnen-Schiff einer deutschen Reederei, das auf den Niederländischen Antillen registriert ist.

"Über die Umstände des Zusammenstoßes wissen wir noch nicht viel", sagte Mertens. "Das Unglück überrascht uns schon, denn das gesunkene Schiff ist mit Bojen abgesichert und alle Schiffe waren gewarnt." Das niederländische Bergungsunternehmen Smit hat zwei Fahrzeuge am Unglücksort etwa 40 Kilometer vor Dünkirchen, um das Wrack der "Tricolor" abzusichern. Ein mögliche Hebung wird nach Ansicht von Experten mehrere Monate in Anspruch nehmen.

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