Keine Angaben zur Ablösesumme
Perfekt: Makaay stürmt für FC Bayern

Der Transferpoker ist nach wochenlangen Spekulationen zu Ende: Der Wechsel von Stürmer Roy Makaay vom spanischen Erstligisten Deportivo La Coruna zum deutschen Fußball-Meister FC Bayern München ist perfekt.

HB/dpa MÜNCHEN. "Am Montagabend einigte sich der Vorstand des FC Bayern telefonisch mit dem Präsidium des spanischen Erstligisten", teilte Bayern-Pressesprecher Markus Hörwick mit. Über die Höhe der Ablösesumme, "auf die sich beide Parteien nach langwierigen Verhandlungen einigten", sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es von Seiten der Münchner weiter. Vermutlich liegt die Summe aber zwischen 16 und 20 Mill. ?.

Makaay wird bereits am (morgigen) Dienstag zur medizinischen Untersuchung in München erwartet. Danach soll er einen Vierjahresvertrag beim Rekordmeister unterzeichnen. Wenn die Transfermodalitäten ohne Verzögerung erledigt werden können, könnte der Torschützenkönig der spanischen Liga bereits am kommenden Samstag im Bundesliga-Spiel der Bayern bei Hannover 96 zum Einsatz kommen.

Am Abend hatte sich spanischen Medienberichten zufolge Deportivo- Präsident Augusto Cesar Lendoiro mit Makaays Berater Rob Jansen getroffen und im Vorfeld gesagt: "Alles deutet darauf hin, dass es jetzt oder niemals sein wird." Nach der Zusammenkunft wurde Jansen so zitiert: "Ich habe gute Nachrichten für Roy Makaay."

Schon Anfang Juli waren Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Manager Uli Hoeneß nach Spanien gereist, um mit Deportivo über den Wechsel zu verhandeln, doch die Antwort der Galicier ließ auf sich warten. Am vergangen Wochenende hatte Hoeneß erklärt, die Bayern hätten sich mit dem niederländischen Nationalspieler auf einen Vierjahresvertrag geeinigt, müssten jedoch noch die Entscheidung von Deportivo La Coruna abwarten.

Zuletzt hatte auch Präsident Franz Beckenbauer auf einen Transfer von Makaay zu den Bayern gedrängt: ""Ich bin sicher, wir brauchen neben Elber und Pizarro für die lange Saison einen dritten Top- Stürmer. Wenn man dieser Überzeugung ist, muss man den Poker erfolgreich beenden. Eine Million mehr oder weniger ist dann fast schon wurscht", schrieb Beckenbauer in seiner Kolumne in der "Bild"- Zeitung.

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