Keine Anzeichene für Intervention
Euro fällt im US-Handel unter 0,84 Dollar

Damit hat der Euro im frühen New Yorker Handel seine Vormittagsgewinne wieder abgegeben und liegt nur noch knapp über seinem Vortagesschlusswert.

Reuters NEW YORK. Der Euro hat am Freitag im frühen New Yorker Handel seine Vormittagsgewinne wieder abgegeben und ist erneut unter die Marke von 0,84 US-Dollar gefallen. Am Mittag war die Gemeinschaftswährung Händlern zufolge nach Käufen Londoner Finanzhäuser innerhalb von kurzer Zeit um 0,4 Cent bis auf ein vorläufiges Tageshoch von 0,8456 $ gestiegen. Es gebe jedoch kein Anzeichen für eine Intervention der Europäischen Zentralbank (EZB) am Markt, sagten die Händler. Die Wahrscheinlichkeit von Stützungskäufen sei aber am Freitag erneut sehr hoch, weil die Umsätze aufgrund des US-Feiertags Thanksgiving am Vortag recht dünn seien.

Gegen 15.40 Uhr MEZ notierte der Euro in New York mit 0,8390/95 $ mehr als einen halben Cent unter seinem Tageshoch und lag damit nur noch knapp über seinem Vortagesschlusswert von 0,8388/93 $. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittag in Frankfurt mit 0,8436 (Vortag: 0,8427) $ angegeben.

Besonders unter Druck geriet an den Devisenmärkten am Freitag der Yen. Der Euro kletterte zum Yen kurzzeitig um über ein Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch über 94 Yen. Der $ erklomm ein Neun-Monatshoch und kostete in der Spitze 111,41 Yen. Analysten sagten die anhaltenden politischen Unsicherheit sowie Schuldenprobleme heimischer Unternehmen belasteten die japanische Währung. Der Euro kostete gegen 15.40 Uhr MEZ 93,51 Yen.

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