Keine Bedingung für Peoplesoft-Offerte
Oracle macht weitere Zugeständnisse

Der US-Softwarekonzern und SAP-Konkurrent Oracle macht bei seinem Übernahmeangebot für den heimischen Rivalen Peoplesoft weitere Zugeständnisse, um dessen Führung zur Zustimmung zu bewegen.

Reuters NEW YORK. Oracle erklärte am Dienstag, auf eine der Bedingungen für die milliardenschwere Offerte zu verzichten. So bestehe man nicht mehr darauf, dass Peoplesoft das eigene Übernahmeangebot für den kleineren Konkurrenten J.D. Edwards im Volumen von 1,75 Mrd. Dollar nicht mehr ändere. Das Führungsgremium (Board) von Peoplesoft hatte diese Bedingung wiederholt als eines der Hindernisse bezeichnet, die Gesprächen über die Oracle-Offerte im Wege stünden.

"Wir hoffen, dass Peoplesoft nach dieser Verzichtserklärung in ein Treffen mit uns einwilligt, wie es ihre Aktionäre verlangen", sagte ein Oracle-Sprecher. Der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller hatte zuletzt seine Offerte für Peoplesoft auf insgesamt 6,3 Mrd. Dollar erhöht. Oracle will mit der angestrebten Akquisition der deutschen SAP in deren Kerngeschäft Unternehmenssoftware stärker Konkurrenz machen.

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