Keine Bestätigung von palästinensischer Seite
Zwei norwegische UN-Beobachter nahe Hebron getötet

Der israelische Online-Nachrichtendienst „y-net“ meldete, die beiden Männer seien im Westjordanland bei Chalchul im Auto unterwegs gewesen, als palästinensische Angreifer das Feuer auf sie eröffnet hätten.

dpa JERUSALEM/HEBRON. Zwei norwegische UN-Beobachter sind am Dienstagabend bei einem gewaltsamen Zwischenfall nahe Hebron getötet worden. Der israelische Online-Nachrichtendienst "y-net" meldete, die beiden Männer seien im Westjordanland bei Chalchul im Auto unterwegs gewesen, als palästinensische Angreifer das Feuer auf sie eröffnet hätten. Dies konnte von palästinensischer Seite zunächst nicht bestätigt werden.

Die unbewaffnete internationale Beobachtergruppe (TIPH), der die Getöteten angehörten, ist seit 1994 in der geteilten Stadt Hebron im Einsatz, um zum Schutz der Palästinenser vor militanten jüdischen Siedlern beizutragen. Sie wurde entsandt, nachdem ein israelischer Siedler im Februar 1994 in einer Moschee das Feuer auf betende Palästinenser eröffnet und 29 von ihnen getötet hatte. Während die Palästinenser immer wieder die Entsendung einer internationalen Beobachtertruppe in die Palästinensergebiete fordern, lehnt Israel dies grundsätzlich ab.

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