Keine Betriebsschließungen in Europa
DuPont streicht weltweit 2000 Stellen

Der amerikanische Chemiekonzern DuPont will in seiner Textil- und Innenausstattungssparte DuPont Textiles & Interiors (DTI) weltweit mehr als 2000 Mitarbeiter nach Hause schicken. Das sind zehn Prozent der DTI-Beschäftigten. Dies hat DuPont am Montag mitgeteilt.

dpa WILMINGTON. Mehr als zwei Drittel der Stellenstreichungen erfolgen in den USA. Die meisten der anderen betroffenen Arbeitsplätze sollen in Europa wegfallen. DTI will auch einen Betrieb in Niagara Falls (New York) sowie einen Teil der Spandex-Operationen in Waynesboro (Virginia) schließen. In Europa sind keine Betriebsschließungen geplant, erklärte Firmensprecher G. Irvin Lipp auf dpa-Anfrage. DuPont beschäftigt nach seinen Angaben insgesamt 83 000 Mitarbeiter.

DuPont verspricht sich bis Ende 2003 jährliche Kostenersparnisse von 120 Millionen Dollar (133 Mio Euro) vor Steuern. Die Maßnahmen bringen im zweiten Quartal einmalige Sonderbelastungen von zwölf bis 16 Cents je Aktie.

DuPont will DTI zu einer neuen Tochterfirma machen und sie bis Ende 2003 von dem Konzern abtrennen. Das Unternehmen untersuche verschiedene Abtrennungsoptionen, einschließlich einem Börsengang für DTI, hieß es weiter.

DTI schließt das Nylon-, Polyester- und Lycra-Faser- sowie das Spandex-Geschäft von DuPont ein. DTI ist der weltgrößte integrierte Textilfaser- und Innenausstattungsanbieter. Das Unternehmen ist zudem ein führender Teppichhersteller. DTI hat einen Jahresumsatz von 6,5 Milliarden Dollar und ist in 50 Ländern vertreten.

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