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Keine Bewegung im transatlantischen Streit um Subventionen für Flugzeugbauer

Im transatlantischen Streit um milliardenschwere Staatsbeihilfen für die Flugzeugbauer Boeing und Airbus gibt es auch nach einem Washington-Besuch von EU-Handelskommissar Pascal Lamy keine Bewegung. "Das ist ein äußerst kompliziertes Thema", sagte Lamys Sprecherin am Freitag in Brüssel.

dpa-afx BRÜSSEL. Im transatlantischen Streit um milliardenschwere Staatsbeihilfen für die Flugzeugbauer Boeing und Airbus gibt es auch nach einem Washington-Besuch von EU-Handelskommissar Pascal Lamy keine Bewegung. "Das ist ein äußerst kompliziertes Thema", sagte Lamys Sprecherin am Freitag in Brüssel.

Die USA und EU halten sich in dem Streit jeweils offen, die Welthandelsorganisation WTO anzurufen, falls bei den Verhandlungen keine befriedigende Lösung erreicht wird. Die Sprecherin nannte keine Frist.

Washington wirft den Europäern angebliche illegale Subventionen für den europäischen Hersteller Airbus vor. Im Gegenzug kritisiert die europäische Industrie, Boeing profitiere in großem Stil von in Forschungsmitteln versteckten Subventionen des US-Verteidigungsministeriums und der Weltraumbehörde Nasa. In einer Vereinbarung von 1992 regeln die USA und die EU den Umgang mit staatlichen Beihilfen für die Branche. Es geht nun darum, dieses Abkommen zu ändern.

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