Keine Chance, Verstecke in den Bergen aufzuspüren
Pakistanischer Diplomat: Jagd auf bin Laden wohl vergeblich

Die USA werden nach Ansicht des Ex-Geheimdienstchefs von Pakistan, Asad Durrani, den Islamisten Osama bin Laden wahrscheinlich nicht fassen, falls er sich in den unwegsamen Bergen Afghanistans versteckt hält. Durrani sagte, es gebe nur geringe Chancen, Verstecke in Afghanistan aufzuspüren und einen Gesuchten zu fassen.

Reuters RIAD. Gleichwohl sei es mit Glück möglich. Zudem vermute er, dass sich Afghanen, die den herrschenden Taliban nicht gewogen seien, unter dem Eindruck des US-Beschusses mit den radikalen Islamisten solidarisieren könnten. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatte sich zuvor optimistisch geäußert, dass sich der Feldzug gegen Afghanistan nicht Jahre hinziehen werde.

General a. D. Durrani war von 1990 bis 1992 pakistanischer Geheimdienstchef und vertritt sein Land mittlerweile als Botschafter in Saudi-Arabien.

Die USA hatten mit britischer Unterstützung am 7. Oktober mit Luftangriffen auf Afghanistan begonnen, wo sie bin Laden vermuten. Der in Saudi-Arabien geborene Extremist und seine Organisation "El Kaida" werden von der US-Regierung als Drahtzieher der Anschläge in New York und bei Washington vom 11. September bezeichnet. Bin Laden hat sich mehrfach mit Videobotschaften an die Öffentlichkeit gewandt, die von dem katarischen Sender El Dschasira ausgestrahlt wurden. Ob diese Aufnahmen in Afghanistan oder andernorts aufgezeichnet wurden, ist jedoch unklar.

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