Keine dritte Virus-Version
Auch Netscape mit Code Red infiziert

Bei der AOL-Tochter Netscape sollen acht Server mit dem Computerwurm "Code Red" infiziert sein.

ddp SEATTLE. Wie der Informationsdienst Newsbytes (www.newsbytes.com) am Freitag berichtet, versuchten die befallenen Server nun, den Wurm weiter zu verbreiten. Obwohl Netscape (www.netscape.com) über eigene Serversoftware verfügt, soll auf den betroffenen Rechnern Microsofts Internet Information Server (IIS) gelaufen sein - also jene Software, die für die bisher bekannten "Code Red"-Varianten anfällig ist.

Am Donnerstag hatte die US-amerikanische Bundespolizei FBI (www.fbi.gov) eine Stellungnahme zu den bisherigen Varianten des Internet-Wurms veröffentlicht. Nach Ansicht der Behörde gibt es keine dritte Modifikation von "Code Red". Vor einigen Tagen hatte eine staatliche Sicherheitsbehörde in Südkorea angegeben, eine dritte Variante des Wurms gefunden zu haben. FBI zufolge ist Code Red II "irrtümlich" für eine dritte Version gehalten worden.

FBI warnte zugleich, dass die Serviceverweigerungsangriffe (Denial-of-Service-Attack) des Wurmes am Sonntag erneut beginnen könnten. "Code Red" versucht zwischen dem 20. und 27. jeden Monats, Web-Sites der Regierung außer Gefecht zu setzen. Die amerikanische Bundespolizei rechnet aber nur mit geringfügigen Schäden.

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