Keine Einigung auf einen Kaufpreis: Campari bricht Verhandlungen mit Eckes ab

Keine Einigung auf einen Kaufpreis
Campari bricht Verhandlungen mit Eckes ab

Der italienische Getränke-Hersteller Campari hat die Verhandlungen mit dem deutschen Getränkeanbieter Eckes über einen Kauf der italienischen, tschechischen und österreichischen Sparte der Eckes-Tochter Stock abgebrochen.

HB/dpa ROM. Die beiden Konzerne hätten sich nicht auf einen Kaufpreis einigen können, berichtete die italienische Zeitung "Il Sole 24 Ore" am Freitag. Eckes hatte im Herbst des vergangenen Jahre mitgeteilt, sich von seinem Spirituosen-Geschäft trennen zu wollen, um sich künftig mehr auf Fruchtsäfte zu konzentrieren.

"Wir haben mit dem Verkäufer keine Einigung über den Wert der zum Verkauf stehenden Aktivitäten erzielen können", teilte Campari mit. Nach dem Aussteigen des italienischen Konzerns seien aber weiterhin mehrere andere Bieter für die Eckes Spirituosen-Sparte im Rennen, darunter Diageo, Allied Domeq und Pernod Ricard.

Insgesamt erwirtschaftete Eckes im Jahr 2001 mit rund 2500 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 1,25 Milliarden Euro. Das deutsche Familienunternehmen gilt mit seinen Fruchtgetränken Hohes C, Granini und Dr. Koch als Marktführer in Europa. Der norditalienische Campari-Konzern hat im vergangenen Jahr seine Produktpalette durch Zukäufe stark erweitert. Neben dem berühmten gleichnamigen bitteren Aperitif stellt Campari auch Weine, Softdrinks und Mineralwasser her.

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