Keine Einigung
Deutsche-Bank-Zukauf in Südkorea geplatzt

Der von der Deutschen Bank anvisierte Einstieg in die südkoreanische Seoulbank ist geplatzt. Es habe keine Einigung über den Deal erzielt werden können, teilte am Mittwoch in Seoul die staatliche Bankenaufsicht mit.

dpa-afx SEOUL. Sie machte die Deutsche-Bank-Investmenttochter DB Capital Partners (DBCP) für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich.

Diese habe nur halbherzig und vor allem nur kurzfristig in das angeschlagene südkoreanische Geldhaus einsteigen wollen. Außerdem habe sie eine staatliche Garantie für eventuell noch auftauchende Finanzlöcher gefordert.

Die Seoulbank war 1998 auf dem Höhepunkt der asiatischen Bankenkrise verstaatlicht worden. Erstmals nach drei schlechten Jahren schreibt das Geldhaus in diesem Jahr voraussichtlich schwarze Zahlen. Seine Privatisierung ist einer der Hauptpunkte des Resturukturierungsplanes für das Bankgewerbe in dem asiatischen Land. Die DBCP wollte ursprünglich bis zu 50 % an der Seoulbank übernehmen.

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