Keine Einigung
DG Bank und Rabobank legen Kooperation vorerst auf Eis

Erst vor zwei Monaten hatten beide Institute die beabsichtigte Gründung einer gemeinsamen Tochter abgeblasen.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die DG Bank und die niederländische Rabobank gehen vorerst getrennte Wege. Nachdem vor zwei Monaten schon die Gründung einer gemeinsamen Tochter für das Investmentbanking abgeblasen wurde, legen die Institute nun auch ihre Kooperationspläne im Wertpapiergeschäft auf Eis. "Die Gespräche sind bis auf weiteres ausgesetzt", sagte ein Sprecher des Spitzeninstituts der Volks- und Raiffeisenbanken am Freitag in Frankfurt. Hinfällig ist zugleich die angestrebte 50-Prozent-Beteiligung der DG Bank an der Rabo-Tochter, die für das Aktiengeschäft zuständig ist.

Von der Vision einer europäischen Genossenschaftsbank, die von der DG Bank im vergangenen Jahr propagiert worden war, ist damit nichts mehr übrig. Die Zusammenarbeit im Wertpapiergeschäft war ohnehin nur als unbefriedigende "kleine Lösung" von den Vorständen beider Häuser betrachtet worden. Entscheidend war das Scheitern der Verhandlungen über die Gründung einer gemeinsamen Tochter für Investmentbanking, die ihren Sitz in Frankfurt haben sollte. Man hatte sich nicht über die "geschäftspolitische Ausrichtung der gemeinsamen Bank" einigen können.

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