Keine Einigung über Resolution
Uno-Sicherheitsrat berät über Irak-Konflikt

Der Uno-Sicherheitsrat berät heute in New York über den Irak-Konflikt. Bislang besteht keine Einigung der fünf ständigen Mitglieder mit Veto-Recht über eine Uno-Resolution, mit der Iraks Verzicht auf Massenvernichtungswaffen durchgesetzt werden soll.

Reuters NEW YORK. Die USA und Großbritannien bemühen sich um eine neue schärfere Resolution, in der Irak zur Durchsetzung der Uno-Waffeninspektion Militärgewalt angedroht wird. Frankreich befürwortet eine abgestufte Resolution und wird von den übrigen ständigen Ratsmitgliedern Russland und China unterstützt. Danach sollen die Uno-Inspektoren ihre Arbeit in Irak wieder aufnehmen. Erst wenn Irak mit ihnen nicht zusammenarbeitet, solle über Gewaltanwendung entschieden werden.

Die Debatte im Sicherheitsrat hatte Südafrika im Namen der 130 Bündnis-freien Entwicklungsländer beantragt. Es wurde erwartet, dass sich Dutzende Uno-Botschafter bei der für Mittwoch und Donnerstag geplanten Sitzung äußern werden.

Der südafrikanische Uno-Botschafter Dumisani Kumalo warnte vor schwer wiegenden Folgen eines Angriffs auf Irak. Der Sicherheitsrat solle genau überlegen, bevor er sich auf "unbekanntes Territorium" begebe, sagte Kumalo.

Neben den fünf ständigen Mitgliedern gehören dem Uno-Sicherheitsrat zehn weitere Mitglieder an: fünf aus Asien und Afrika, je zwei aus Lateinamerika und der Gruppe der westeuropäischen Staaten sowie ein osteuropäisches Land.

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