Keine Einwände befürchtet
Siemens sieht sich bei US-Börsengang voll im Plan

Siemens will mit dem Listing an der New York Stock Exchange den Konzernumbau krönen. "Ich gehe nicht davon aus, dass substanzielle Einwände auf uns zukommen", so Finanzvorstand Neubürger heute.

dpa MÜNCHEN. Siemens sieht sich beim für den 12. März 2001 vorgesehenen US-Börsengang voll im Zeitplan. Der Genehmigungsprozess bei der Börsenaufsicht SEC laufe weitgehend reibungslos, sagte Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger der "Börsen-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Anfang Januar werde Siemens das Dokument 20-F einreichen, das einem Börsenprospekt ähnelt. "Ich gehe nicht davon aus, dass substanzielle Einwände auf uns zukommen."

Siemens will mit dem Listing an der New York Stock Exchange (NYSE) den Konzernumbau krönen. Gehandelt werden sollen an der US-Börse laut Neubürger so genannte ADR-Zertifikate (American Depository Receipts). Die Abwicklung über diese Hinterlegungsscheine sei einfacher als mit Globalen Aktien, auf die DaimlerChrysler und Celanese setzen. Ein ADR solle einer Siemens-Aktie entsprechen.

Erst vor wenigen Wochen war der Allianz-Konzern an der NYSE gestartet. Mit dem US-Notierung schaffen sich die Unternehmen eine Akquisitionswährung in den USA. Zudem verbessert sich der Bekanntheitsgrad bei Verbrauchern wie Investoren. Neubürger betonte allerdings, dass schon heute zwölf bis 13 % der Siemens-Aktien in den Händen von US-Investoren seien. Daher werde die US-Notierung kaum Auswirkungen auf den Aktionärskreis oder das Handelsvolumen haben.

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