Keine Einwände gegen Fusion von HVB und Commerzbank
Münchener Rück bestreitet Treibjagd

Die Münchener Rück hat bekräftigt, grundsätzlich keine Einwände gegen eine mögliche Fusion von Hypo-Vereinsbank und Commerzbank zu haben. Zugleich wolle der Rückversicherer die beiden Institute aber auch aktiv nicht in eine Fusion treiben.

Reuters LONDON. "Wir sind nicht aktiv hinter der Szene tätig, um sie in eine Fusion zu treiben", sagte Münchener-Rück-Vorstandsmitglied Clement Booth am Dienstag. Der Rückversicherer sei lediglich ein aktiver Anteilseigner und in dieser Hinsicht bestehe ein Interesse daran, den Restrukturierungsplan der HVB Realität werden zu lassen. Allerdings gebe es bei beiden Banken Punkte, die sich durch eine Fusion nicht lösen ließen. Booth sagte weiter, die Schaffung einer größeren Einheit könnte den Vertrieb von Versicherungsprodukten verbessern. Die Münchener Rück hält an der HVB 25,7 Prozent und an der Commerzbank 10,4 Prozent der Anteile.

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