Keine Entlassungen geplant
Clariant muss weiter sparen

Der Umsatz beim Spezialchemiekonzern Clariant ist den ersten neun Monaten 2002 um vier Prozent auf 7,121 Milliarden Franken zurückgegangen.

rtr/vwd BASEL. In Lokalwährungen stieg der Umsatz um vier Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag weiter mit. Im dritten Quartal allein sank der Umsatz um zwei Prozent auf 2,281 Milliarden Franken.

Clariant rechnet für das vierte Quartal mit einem schwachen wirtschaftlichen Umfeld. Das Ergebnis des zweiten Halbjahres 2002 werde unter dem Ergebnis des ersten Halbjahres liegen, hiess es weiter. Die operativen Margen des Jahres 2002 dürften die Margen des Jahres 2001 nicht markant übertreffen. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 7,159 Milliarden Franken gerechnet.

Das Unternehmen wird die Maßnahmen zur Kostensenkung fortsetzen, plant aber keine neuen Entlassungen. CEO Reinhardt Handte bestätigte, dass Clariant beabsichtige, bis zum Jahresende die Verbindlichkeiten unter vier Milliarden Franken zu senken. Auch befinde sich Clariant in "fortgeschrittenen Gesprächen" über den Verkauf von Teilen ihrer Papiersparte. "Aber der Verkauf werde deutlich weniger als fünf Prozent des Gesamtumsatzes betreffen", so der CEO weiter. Der geplante Verkauf eines Teils der Sparte Life Science and Electronic werde vermutlich nicht vollzogen werden, da der Preis zu niedrig sei, erklärte Handte weiter.

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