Keine Exportverbote für Schweinefleisch
EU-Kommission will Infos über Hormonskandal

Im Zusammenhang mit dem Hormonskandal bei niederländischem Schweinefutter hat die Europäische Kommission einen umfassenden Bericht aus den Niederlanden, Deutschland, Belgien und Irland angefordert.

vwd BRÜSSEL. Allerdings seien bislang noch keine Exportverbote für Schweinefleisch aus den betroffenen Ländern geplant, teilte eine Kommissionssprecherin am Montag mit. Die Quelle für die Hormonkontamination sei ein belgisches Unternehmen.

Zuvor waren sowohl lebende Schweine als auch Schweinefleisch aus den Niederlanden und Belgien nach Deutschland geliefert worden. Dabei tauchte das synthetische Wachstumshormon MPA auf, das nach Kommissionsangaben in der Human- und Tiermedizin verwendet wird. Für die Erzeugung von tierischen Lebensmitteln ist das Hormon allerdings nicht zugelassen. Nach den Hormonfällen wurden zahlreiche Höfe in den Niederlanden und in Belgien gesperrt.

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