Keine Freigabe
Olympia-Träume von Obasi und Rafinha geplatzt

Die Bundesligisten Schalke 04 und 1 899 Hoffenheim haben ein Machtwort gesprochen und werden ihre Profis Rafinha und Chinedu Obasi nicht für Olympia in Peking freistellen. Damit nehmen Schalke und Hoffenheim die gleiche Haltung ein wie bereits am Tag zuvor Vize-Meister Werder Bremen.

Werder Bremen hatte seinem Spielmacher Diego ebenfalls keine Freigabe erteilte.

"Wir brauchen Rafinha in der Vorbereitung, in der Meisterschaft sowie in den wichtigen Qualifikationsspielen zur Champions League", sagte Schalkes Manager Andreas Müller. Rafinha war wie Diego ins Olympia-Aufgebot von Brasilien berufen worden.

Beendet ist auch das Theater um Obasi bei Erstliga-Neuling Hoffenheim. "Wir haben ihm nochmal deutlich gemacht, dass wir ihn hier als exponierten Spieler unbedingt brauchen", erklärte Manager Jan Schindelmeiser. Obasi, der erst am Montag verspätet aus Nigeria nach Hoffenheim zurückgekehrt war, zeigte sich nach einem Gespräch mit Schindelmeiser und Trainer Ralf Rangnick einsichtig. "Ich verstehe die Position des Vereins", sagte der 22 Jahre alte Stürmer.

Auch Hertha BSC Berlin wird den jungen Serben Gojka Kacar nicht freigeben. Dagegen darf Obasis Landsmann Solomon Okoronkwo auf eine Olympia-Teilnahme hoffen. Am Mittwoch soll eine Entscheidung fallen. Die Tendenz geht dahin, dass der 21 Jahre alte Ersatzspieler der Berliner in Peking Spielpraxis sammeln und sich für andere Vereine anbieten wird.

© SID

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