Keine Impulse für mögliche Interventionen
Euro fällt auf Rekordtief unter 0,86 $

Händler sehen den Grund für den neuesten Tiefstand in der Erklärung der Euro-Finanzminister.

Reuters LONDON. Der Euro hat seine Talfahrt zum Wochenauftakt fortgesetzt und ist am heutigen Vormittag erstmals unter die Marke von 0,86 $ gefallen. Mit 0,8570 $ markierte die Gemeinschaftswährung ein Allzeit-Tief im europäischen Handel. Damit verlor der Euro allein am Montag fast 1,5 %. Umgerechnet kostet ein Dollar jetzt gut 2,27 DM. Auch zum Schweizer Franken und zum Yen fiel der Euro auf Allzeit-Tiefs von mittlerweile weniger als 1,5310/24 Franken sowie 91,04/09 Yen. Händler begründeten die Kursverluste mit der ihrer Meinung nach enttäuschenden Erklärung der Euro-Finanzminister auf ihrem Treffen in Versailles am Wochende.

Die Erklärung habe ein klares Signal zu möglichen Interventionen vermissen lassen, sagten Händler. Infolge dessen sei nicht auszuschließen, dass der Markt im Verlauf des Tages die Bereitschaft der europäischen Verantwortlichen zur Verteidigung des angeschlagenen Euro testen werde.

EZB-Vizepräsident Christian Noyer hatte gesagt, dass Interventionen ein Instrument seien, das der Zentralbank generell und jederzeit zur Verfügung stehe.

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