Keine Interessenkollision
Kirch Media beauftragt UBS Warburg mit Investorensuche

Die insolvente Kirch Media hat wie erwartet die Investmentbank UBS Warburg mit der Suche nach neuen Investoren beauftragt.

Reuters MÜNCHEN. "Die Medienexpertise, substanzielle Kenntnis potenzieller Investoren sowie die Tatsache, dass auf Seiten der UBS Warburg keine Interessenkollision besteht, gaben den Ausschlag für unsere Entscheidung", teilte die neue Geschäftsführung der Kirch Media am Mittwoch in München mit.

Die Investmentbank soll dem neuen Management, das sich um die Fortführung der Geschäfte des Filmproduzenten und Rechtehändlers samt der Senderfamilie Pro Sieben bemüht, vor allem bei der Suche nach Investoren aus dem Ausland helfen. Um das Mandat hatten sich nach Angaben aus Branchenkreisen auch die Institute Goldman Sachs, J.P.Morgan und Lazard beworben.

Das Kirch-Kerngeschäft Kirch Media hatte am 8. April Antrag auf Insolvenz gestellt. Als Interessenten an der KirchMedia gelten weiterhin der australische Medienunternehmer Rupert Murdoch und der Mediaset-Konzern des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, mit denen Gespräche im April gescheitert waren.

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