Keine Intervention auf dem Devisenmarkt
EZB nutzt Deviseneinnnahmen zum Kauf von Euro

Reuters FRANKFURT. Die EZB wird ab sofort Zinseinnahmen aus ihren Devisenreserven zum Kauf von Euro verwenden. Das teilte die EZB heute überraschend mit. Allerdings stellten diese Maßnahmen keine Intervention auf dem Devisenmarkt dar, betonte ein Sprecher der Zentralbank. Der Euro stieg nach der Ankündigung zeitweise um mehr als einen US-Cent auf über 0,87 $. Der EZB-Rat habe in seiner Sitzung am 31. August beschlossen, dass Einnahmen aus Devisenreserven gegen Euro verkauft würden, um die Struktur der EZB-Bilanz aufrecht zu erhalten. Diese erste Operation beginne sofort und werde über einige Tage andauern.

Nach diesem ersten Verkauf sollen Zinseinnahmen regelmäßig gegen Euro verkauft werden, hieß es. Die Notenbanken der USA und Japans seien von dem Vorhaben unterrichtet worden. Seit Anfang 1999 hätten sich die Devisenreserven der EZB um 2,5 Mrd. Euro erhöht, hauptsächlich bedingt durch Zinseinnahmen. "Diese Operation wird nicht zum Zweck einer Intervention durchgeführt", sagte ein EZB-Sprecher.

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