Keine Jahresprognose
Volvo mit Verlust in ersten neun Monaten

Der schwedische Nutzfahrzeug-Hersteller Volvo ist in den ersten neun Monaten 2001 in die Verlustzone gerutscht.

Reuters STOCKHOLM. Der Konzern verbuchte nach eigenen Angaben vom Mittwoch vor Steuern einen Verlust von 1,32 Milliarden Kronen (271 Millionen DM), nach einem Gewinn von 4,89 Milliarden Kronen im gleichen Vorjahreszeitraum. Der operative Konzerngewinn vor Restrukturierungskosten habe sich zugleich auf 2,41 Milliarden Kronen halbiert. Nach Abzug dieser Kosten habe ein Betriebsverlust von 312 Millionen Kronen zu Buche gestanden.

Ein Vergleich der Resultate mit den Erwartungen der Analysten war zunächst nicht möglich, da die Restrukturierungskosten auf einer anderen Basis als erwartet in die Bilanz eingerechnet wurden. Die Volvo-Aktien gaben im Handelsverlauf leicht um zwei auf 153,50 schwedische Kronen nach.

Vor allem auf Grund der Übernahme der Lkw-Sparte Mack von Renault steigerte Volvo seine Umsätze im Zeitraum Januar bis September auf 131,98 Milliarden Kronen, verglichen mit 87,16 Milliarden Kronen im Vorjahreszeitraum. Besonders die wichtige LKW-Sparte von Volvo wurde zuletzt durch die angespannte Wirtschaftslage in Europa und den USA in Mitleidenschaft gezogen. Das Unternehmen habe allerdings im dritten Quartal seine Marktposition gestärkt und in allen Bereichen einen positiven Cash-Flow erwirtschaftet, hieß es. Die Bemühungen zur Stärkung der Profitabilität - einschließlich des Abbaus von 5200 Arbeitsplätzen - seien auf dem Wege, sagte Volvo-Chef Leif Johansson. Eine Prognose für das Gesamtjahr gab er jedoch nicht.

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