Keine konkreten Angriffspläne
Rumsfeld: Irak-Angriff wäre Selbstverteidigung

Um sich gegen Länder zu verteidigen, die Massenvernichtungswaffen herstellen, müssen die USA nötigenfalls mit einem Erstschlag reagieren.

HB WASHINGTON. Ein amerikanischer Angriff auf den Irak oder andere Länder, die Massenvernichtungswaffen entwickeln, wäre nach Darstellung von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ein Akt der Selbstverteidigung. In einem solchen Fall stünden die USA vor der Wahl, einen verheerenden Überraschungsangriff nach dem Muster der japanischen Attacke auf Pearl Harbor im Zweiten Weltkrieg abzuwarten, oder zuerst zuzuschlagen, sagte der Minister am Montag in Washington.

US-Präsident George W. Bush hat einen Regimewechsel in Irak ausdrücklich zum Ziel seiner Politik erklärt. Zugleich hat er versichert, dass keine Kriegspläne auf seinem Schreibtisch lägen. Ein militärisches Konzept wurde unlängst der "New York Times" zugespielt. Rumsfeld betonte am Montag, dass weder er noch Generalstabschef Richard Myers Kenntnis von diesem Konzept gehabt hätten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%