Keine konkreten Spuren
Rekordbeute bei Überfall auf Geldtransporter

Beim größten Geldraub in der Geschichte Tschechiens haben Unbekannte beim Überfall eines gepanzerten Transporters umgerechnet etwa 3,3 Millionen Euro erbeutet.

HB/dpa PRAG. Drei vermummte Männer hätten den Wagen eines privaten Sicherheitsdienstes am Montag auf einer Prager Ausfallstraße mit der Drohung gestoppt, ihn zu sprengen, berichtete die Zeitung "Pravo" am Dienstag. Anschließend hätten sie die Wachmänner in den Frachtraum gesperrt und seien mit dem Transporter zum Umladen in einen nahen Wald gefahren.

Dort hätten die Täter das Geld in einen Pkw geladen und seien geflohen, sagte ein Behördensprecher. Den unverletzten Wachmännern sei es kurz darauf gelungen, die Tür des Frachtraums zu öffnen und die Polizei zu verständigen.

Die Polizei fand bei einer Großfahndung etwa 15 Kilometer von dem Geldtransporter entfernt einen ausgebrannten Pkw, den die Täter vermutlich benutzt hatten. Von konkreten Spuren sei aber nichts bekannt, berichtete "Pravo". Eine Verwicklung der Wachmänner in den Überfall gelte als unwahrscheinlich.

Ein Sprecher des Wachdienstes sagte der Zeitung, die Männer hätten sich "absolut korrekt" verhalten. Widerstand gegen die professionell auftretenden Täter wäre Leichtsinn gewesen.

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