Keine konkreten Zahlen
Siemens erwartet für 2002 besseres Ergebnis

Vorstandschef Heinrich von Pierer blickt verhalten optimistisch auf das kommende Geschäftsjahr, will das Unternehmen aber auch gegen schlechte Zeiten wappnen.

dpa-afx BERLIN. Der Vorstandschef des Elektronikkonzerns Siemens, Heinrich von Pierer, blickt verhalten optimistisch auf das kommende Geschäftsjahr, will das Unternehmen aber auch gegen schlechte Zeiten wappnen. "Unser Ergebnis wird 2002 besser als 2001", zitierte die Berliner Tageszeitung "Die Welt". Konkrete Zahlen zu Umsatz und Gewinn nannte von Pierer nicht.

Vor der Association of German Business Journalists in New York habe er gesagt: "Aber natürlich stellen wir uns auch auf schlechte Zeiten ein", denn 40 Prozent des Geschäfts seien "schwierig". Dazu zählten die Netzwerksparte ICN, ICM als Mobilfunkbereich und die Dienstleistungseinheit SBS, da das Bestellverhalten der Betreiber und Industriekunden "momentan schwer vorherzusagen" sei.

Die Ertragslage in den USA, dem wichtigsten Absatzmarkt vor Deutschland und China sei schlecht. "Das Volumen ist gut, aber die Ergebnisse sind nicht ausreichend", räumte von Pierer ein. Jetzt würden für ein Viertel der 100 Siemens-Geschäftsfelder in den Vereinigten Staaten drei Optionen gelten: Investieren auf Grund des wichtigen Marktes, sanieren durch Produktivitätssteigerung und Kosten senken, in dem die Produktion etwa nach Mexiko oder Argentinien verlegt oder Führungskräfte ausgetauscht würden. Außerdem bliebe die Option zu verkaufen.

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