Keine Liquidation
Huk Coburg saniert angeschlagene Familienfürsorge

Die Huk sichert das Überleben des angeschlagenen Lebensversicherers. Eine Übernahme wie ursprünglich geplant wird es aber nicht geben.

rtr COBURG. Der Versicherer Huk Coburg will die angeschlagene Detmolder Familienfürsorge Lebensversicherung sanieren, aber entgegen der ursprünglichen Planung nicht mehr übernehmen.

Die HUK stelle die notwendigen Mittel bereit, um den Fortbestand der Familienfürsorge zu erhalten, teilte die Versicherung am Montag in Coburg mit. Eine Übernahme sei aber vom Tisch, weil die Lebensversicherung dann liquidiert werden müsste. Die Huk Coburg werde sich stattdessen am Verbund der Versicherer im Raum der Kirchen (VRK) beteiligen, der sich aus der Familienfürsorge Leben, der Pax-Familienfürsorge Krankenversicherung und der Bruderhilfe Sachversicherung zusammensetzt. Alle drei würden eine Finanzholdung gründen, an der sich die Huk Coburg maßgeblich beteilige. Die Mehrheit der Anteile bleibe beim VRK.

Dies hätten alle beteiligten Gremien im Grundsatz genehmigt. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht habe zugestimmt, teilte die Huk Coburg weiter mit. Über die Höhe der Beteiligung und die bereitgestellte Sanierungssumme wurden keine Angaben gemacht.

Die Bundesanstalt hatte den Detmolder Lebensversicherer wegen finanzieller Schwierigkeiten unter Aufsicht gestellt und Kurt Wolfsdorf als Sonderbeauftragten berufen. Die Familienfürsorge ist ein Beispiel für die Verschärfung der Lage kleinere Lebensversicherer, die wegen der anhaltenden Börsenflaute zunehmend an ihre Reserven gehen müssen.

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