Keine Mehrheit für Senkung der Arbeitslosenhilfe
Umfrage: Kein Vertrauen in Schröder

Weniger als ein Drittel der Bundesbürger traut der Regierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) keinen Wirtschaftsaufschwung zu.

HB/dpa HAMBURG. In einer Forsa-Umfrage für das Hamburger Magazin "Stern" gaben 67 Prozent der Befragten an, der Regierung werde es nicht gelingen, die richtigen Maßnahmen für einen Aufschwung zu ergreifen. 29 Prozent der Bürger meinen, die Regierung werde dies schaffen. Mit "weiß nicht" antworteten vier Prozent. Forsa befragte am 6. und 7. März 1002 Menschen.

In der Frage, ob der Kündigungsschutz gelockert werden sollte, sind die Bundesbürger offenbar gespalten. Knapp die Hälfte (49 Prozent) traten für eine Lockerung ein, 44 Prozent sprachen sich dagegen aus. Unentschieden äußerten sich sieben Prozent. Für eine Senkung der Arbeitslosenhilfe gibt es offenbar keine Mehrheit: Nur 36 Prozent der Befragten erklärten, die Hilfszahlungen seien zu hoch. Für 47 Prozent sind sie nicht zu hoch. Mit "weiß nicht" antworteten 17 Prozent.

Bei der "Sonntagsfrage" sanken die Sozialdemokraten wieder unter die 30-Prozent-Marke. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage im Auftrag von "Stern" und RTL verlor die SPD gegenüber der Vorwoche einen Punkt auf nun 29 Prozent. CDU/CSU stiegen um einen Punkt auf 48 Prozent. Die Werte der kleinen Parteien blieben unverändert: Grüne elf, FDP sechs, PDS drei Prozent. Zur Feststellung der Parteipräferenz hatte Forsa zwischen dem 3. und 7. März 2.531 Bundesbürger befragt.

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