Keine Mitarbeiter betroffen
Neue Insolvenzverfahren bei Kirch

Das Münchener Amtsgericht hat am Mittwoch das Insolvenzverfahren über zwei weitere Gesellschaften der Kirch-Gruppe eröffnet. Das Geschäft des PayTV-Senders Premiere soll davon unbeeinflusst bleiben.

Reuters MÜNCHEN. Bei den betroffenen Gesellschaften handele sich dabei um die PayTV Rechtehandels GmbH und die PayTV Rechtehandels-GmbH & Co. KG, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Zum Insolvenzverwalter sei der Münchener Rechtsanwalt Joseph Füchsl bestellt worden.

Ein Sprecher von KirchPayTV, der Dachgesellschaft, die am 8. Mai selbst Antrag auf Insolvenz gestellt hatte, sagte, diese Entscheidung habe keine Auswirkungen auf das Geschäft des hoch verschuldeten PayTV-Senders Premiere. Auch für KirchPayTV selbst, eine der drei Hauptsäulen der Kirch-Gruppe, werde am Donnerstag das Insolvenzverfahren eröffnet.

Dem Sprecher zufolge waren bei den beiden Rechtehandelsgesellschaften keine Mitarbeiter beschäftigt. Am Donnerstag findet in München die erste Gläubigerversammlung der zahlungsunfähigen KirchMedia statt, die Anfang April als erste Kirch-Gesellschaft Insolvenz anmelden musste.

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