"Keine nennenswerten Schäden"
Erdbeben erschüttert Kreta

Ein mittleres Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala hat in der Nacht zum Freitag auf Kreta tausende Menschen, darunter auch zahlreiche Touristen, aus dem Schlaf gerissen.

dpa ATHEN. Viele Einwohner seien auf die Straßen gerannt, meldete der griechische Rundfunk. Bericht über Verletzte oder Sachschäden lagen nicht vor. Zu spüren war der Erdstoß vor allem in der Region der Touristenstadt Agios Nikolaos sowie in der kretischen Hafenstadt Herakleion.

Wie das geodynamische Institut von Athen meldete, lag das Zentrum des Bebens in großer Tiefe unter dem Meeresboden wenige Kilometer nördlich der Ostseite der Mittelmeerinsel. "Aus diesem Grund gab es keine Schäden. Es besteht auch keine Gefahr mehr, da Erdbeben dieser Tiefe keine nennenswerte Schäden anrichten", sagte ein Seismologe im Radio. Nachbeben wurden nicht registriert.

Kreta liegt nahe am so genannten Griechischen Bogen, einem etwa 1000 Kilometer langen tektonischen Graben, wo die afrikanische und die europäischen Platten zusammenstoßen. Dabei kommt es immer wieder zu Erdbeben. Zuletzt wurde am 22. Mai nahe Kreta ein Erdstoß der Stärke 5,8 registriert.

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