Keine Notierung an der Nasdaq
Siemens will voraussichtlich im März 2001 an die New Yorker Börse

Der Konzern bestätigte am Wochenende entsprechende Presseberichte. Ob es im Rahmen der Emission zu einer Kapitalerhöhung kommt, ist allerdings noch offen.

dpa FRANKFURT/MAIN/MÜNCHEN. Siemens-Aktien werden möglicherweise schon im März 2001 auch an der New Yorker Wall Street gehandelt. Bei dem geplanten Termin am 12. März 2001 handele es sich aber um einen reinen Zieltermin, sagte Siemens-Sprecherin Elisabeth Ramelsberger der dpa. Damit bestätigte sie weitgehend einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe).

Eine Notierung an der Technologiebörse Nasdaq komme nicht mehr in Frage, sagte die Sprecherin weiter. An der New York Stock Exchange sind auch die Aktien der Siemens-Tochter Infineon gelistet.

Das genaue Vorgehen für die Aktienplatzierung sei allerdings noch nicht entschieden, bestätigte die Sprecherin. Der Konzern könne dafür das Kapital erhöhen, zuvor eigene Aktien zurückkaufen und diese platzieren oder die bisherigen Aktien auch in New York notieren lassen. Eine Kapitalerhöhung kommt nach Angaben der Zeitung voraussichtlich nicht in Frage, da Siemens bereits in diesem Jahr eigene Aktien für eine Milliarde Euro zurückgekauft hat. Hauptziel des Börsengangs in den USA sei es, auf dem größten Kapitalmarkt der Welt präsent zu sein. Außerdem könne der Konzern so Aktien als Akquisitionswährung verwenden.

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