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Keine Panik an Asiens Börsen nach Naturkatastrophe

Die Naturkatastrophe in Süd- und Südostasien hat an den Börsen der Region vorerst keine Schockwellen ausgelöst. Die Geschäfte liefen am ersten Handelstag nach dem schweren Sumatra-Erdbeben "fast wie gewohnt", sagte ein Händler.

dpa-afx TOKIO. Die Naturkatastrophe in Süd- und Südostasien hat an den Börsen der Region vorerst keine Schockwellen ausgelöst. Die Geschäfte liefen am ersten Handelstag nach dem schweren Sumatra-Erdbeben "fast wie gewohnt", sagte ein Händler. Weder in Bangkok, noch in Jakarta - die Handelsplätze der mit am schwersten betroffenen Länder - habe es Anzeichen für Panik gegeben. Auch die asiatische Leitbörse in Tokio schloss am Montag wenig verändert. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte gab lediglich 3,13 Punkte oder 0,03 Prozent auf 11 362,35 Punkte ab - das erste Minus seit sechs Tagen.

Zwar wurden einige Titel der Reisebranche nach der Naturkatastrophe vom Sonntag, bei der beliebte Touristenhochburgen schwer verwüstet und mindestens 17 000 Menschen getötet worden waren, abgestoßen. Doch die Auswirkungen der Katastrophe auf die Börse scheinen sich fürs erste in Grenzen zu halten, sagte ein Händler in Tokio. Einige Analysten befürchteten, dass die Naturkatastrophe Kursrückgänge im ganzen asiatischen Raum auslösen könnte.

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