Keine Pflichtmitteilung herausgegeben: Plambeck will nun doch über Akquisition informieren

Keine Pflichtmitteilung herausgegeben
Plambeck will nun doch über Akquisition informieren

Der Windparkbauer Plambeck will am kommenden Montag weitere Details über die knapp 25 Mill. Euro teure Akquisition von mehreren Windparkprojektierern bekannt geben.

dpa-afx CUXHAVEN. Das sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Die im Nemax 50 gelistete Gesellschaft hatte Ende vergangener Woche die Übernahme auf Nachfrage eingeräumt.

Die für die Übernahme nötigen knapp 1,09 Mill. Aktien hatte Plambeck zuvor für rund 17 Mill. Euro über die Börse angekauft. Aktuell hat dieses Aktienpaket einen Wert von rund 25 Mill. Euro.

Zu der Übernahme hatte Plambeck keine Pflichtmitteilung veröffentlicht, was bei Analysten für Verwunderung sorgte. "Sonst meldet Plambeck jedes Geschäft", sagte ein Branchenanalyst einer Großbank. Das Unternehmen selber sieht keinen Verstoß gegen die Publizitätspflicht. "Das ist kein Geschäft, welches ad hoc-pflichtig gewesen wäre", sagte der Unternehmenssprecher.

Die Namen und die Anzahl der gekauften Projektierergesellschaften will Plambeck nicht nennen. Durch die Übernahme hat sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in Deutschland Flächen gesichert, auf denen Windparks mit einer Gesamtleistung von 750 bis 800 Megawatt (MW) gebaut werden könnten. Mit einem Baustart rechnet Plambeck in 2002 oder 2003. Die Aufstockung der Pipeline wertete der Branchenanalyst "positiv". Dadurch sichere sich Plambeck das weitere Wachstum.

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