Keine politischen Hindernisse
Griechenland will angeblich Leopard-Panzer kaufen

Einem Pressebericht zufolge plant die Bundesregierung, eine Bürgschaft von knapp 4 Milliarden DM zu übernehmen.

afp BERLIN. Das griechische Verteidigungsministerium verhandelt einem Pressebericht zufolge zur Zeit über die Lieferung des deutschen Leopard-Panzers. Die Bundesregierung beabsichtige die Übernahme einer Bürgschaft bis zu 3,989 Milliarden Mark, zitierte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" am Dienstag aus einem vertraulichen Bericht der Regierung an den Haushaltsausschuss. Über die Anzahl der gewünschten Leopard-Panzer mache die Bundesregierung darin aber keine Angaben. Verteidigungsexperten gaben den Kaufpreis für einen Leo 2 mit fünf bis sechs Millionen Mark an. Damit könnte Griechenland 600 bis 700 Panzer beschaffen.

Einem Panzergeschäft mit Griechenland stünden keine politischen Hindernisse wie im Fall der Türkei entgegen, schreibt die Zeitung weiter. Allerdings könnten Probleme entstehen, wenn Griechenland den Panzer erhielte, das Nachbarland Türkei aber nicht. Die Bundesregierung hat deutlich gemacht, dass ein Panzer-Export wegen der Menschenrechtslage in der Türkei derzeit nicht in Frage komme.

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