Keine Prognose über Geschäftsentwicklung bis Jahresende
Phoenix leidet unter hohen Materialkosten

Gestiegene Materialkosten und hohe Entwicklungsaufwendungen haben beim Kautschuk-Spezialisten Phoenix die Rendite in den ersten drei Quartalen belastet. Wie das Unternehmen am Montag in Hamburg mitteilte, hielt der Ertrag mit dem "starken Umsatzanstieg nicht Schritt".

ddp HAMBURG. So lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) den Angaben zufolge mit 27,2 Mill. ? (53,2 Mill. DM) nur leicht über dem Vorjahreswert, während der Umsatz der ersten neun Monate deutlich um 20,6 % auf gut 832 Mill. ? kletterte. Damit sank die Umsatzmarge von 3,9 % auf 3,3 %.

Eine Prognose über die Geschäftsentwicklung bis Jahresende wollte Phoenix nicht wagen. Wegen der ungewissen Folgen der Terrorangriffe in den USA, der nicht absehbaren Materialpreisentwicklung und der Verschlechterung der Automobilkonjunktur sei ein Ausblick "sehr schwierig".

Die Phoenix AG entwickelt und produziert eine Vielzahl von Produkten auf Kautschuk-Basis. Das Spektrum reicht von Dichtungsmatten und-profilen für Fenster und Dachgärten über Luftfedern und Airbags für die Autoindustrie bis hin zu Förderbändern im Bergbau. Zum 30. September beschäftigte der Konzern weltweit 10 370 Mitarbeiter.

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