Keine Prognosen
Chrysler will 2002 Sanierung weitgehend abschließen

Der angeschlagene US-Autohersteller Chrysler will in diesem Jahr die Sanierung weitgehend abschließen. "Im Jahr 2003 wollen wir dann eindeutig Geld verdienen", sagte Chrysler-Präsident Dieter Zetsche am Dienstag in Genf.

dpa GENF. Genauere Aussagen über die Höhe des Gewinns wollte er angesichts des schwierigen Automarktes in den USA nicht machen. Ursprünglich war ein operativer Gewinn von zwei Mrd. $ geplant gewesen. Damals sei man allerdings von wesentlich besseren konjunkturellen Rahmenbedingungen ausgegangen.

Zetsche bekräftigte, dass Chrysler in diesem Jahr die Gewinnschwelle erreichen werde. Den Marktanteil von 13 % in den USA will die amerikanische Pkw-Tochter von Daimler-Chrysler im Jahr 2002 mindestens halten, erklärte Zetsche. Er geht in diesem Jahr von einem Gesamtmarkt von 15 bis 16 Mill. Fahrzeugen in den USA aus nach 17,4 Mill. im Vorjahr. Pessimistische Schätzungen waren sogar von einem Rückgang auf 14 Mill. Stück ausgegangen.

Zetsche sagte, dass in diesem Jahr der größere Teil der noch ausstehenden Summe von rund einer Milliarde Euro Sanierungskosten anfallen werde. Insgesamt hat Daimler-Chrysler für die Sanierung des verlustbringenden Autobauers vier Mrd. Euro eingeplant. Drei Mrd. Euro waren bereits im Jahr 2001 angefallen. Von den zum Abbau bestimmten 26 000 Stellen seien Ende 2001 rund 20 500 gestrichen worden. In diesem Jahr sollen es nochmal rund 3 500 Stellen sein. Ob Chrysler noch weitere Fabriken verkaufen werde, könne er noch nicht sagen. Zetsche kündigte elf neue Modelle in drei Jahren an: "In den Jahren 2003 und 2004 wird es deutlich munterer."

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