Keine Randale in Portugal
Randale auf der Insel nach Last-Minute-Pleite

Nach der 1:2-Niederlage ihres Teams gegen Frankreich bei der EM in Protugal haben hunderte Engländer ihrem Ärger Luft gemacht. Zu den schwersten Ausschreitungen kam es im Süden Londons, wo rund 400 Hooligans Polizisten angriffen. Ruhig blieb es dagegen in Portugal.

HB LONDON. Englische Fußballfans haben sich in der Nacht zum Montag in Großbritannien Straßenschlachten mit der Polizei geliefert, nachdem ihre Mannschaft bei der Europa-Meisterschaft in Portugal in letzter Minute gegen Frankreich verloren hatte.

In der im Süden von London gelegenen Stadt Croydon trafen etwa 400 Hooligans auf Polizisten, die ohne Vorwarnung dirket angegriffen wurden. Weitere Zusammenstöße ereigneten sich in Mittel-, Ost und Nordengland. Die randalierenden Fans bewarfen Polizisten mit Ziegelsteinen und Flaschen und setzten Polizeifahrzeuge in Brand. Allein in Croydon, wo mehrere Polizeifahrzeuge und eine Straßenbahn beschädigt wurden, nahm die Polizei 14 Randalierer fest. Zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen.

Weitere Festnahmen gab es in Birmingham, der Grafschaft Hertfordshire nördlich von London, im ostenglischen Boston sowie im nordenglischen Wakefield. In Cheshunt wurden fünf Polizisten leicht verletzt, als sie mit ihren Kollegen gegen rund 150 Randalierer vorgingen. Landesweit nahm die Polizei 31 Fans fest.

Am Spielort in Lissabon blieb es dagegen ruhig. Dort verbrachten die englischen Fans die Nacht gemeinsam mit den Anhängern der französischen Nationalmannschaft in überfüllten Nachtlokalen. Die Krawalle in England brachen aus, nachdem der französische Fußball-Star Zinedine Zidane in der Nachspielzeit zwei Tore geschossen und damit die Begegnung mit 2:1 für Frankreich entschieden hatte.

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