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Keine Randale

Die gewalttätigen Ausschreitungen in Frankreich sind längst keine „Randale“ mehr, wie einige Medien immer noch berichten. Es sind auch keine Streiche von Jugendlichen. Es ist ausufernde und wohl auch mittlerweile geplante Gewalt gegen Sachen und Menschen. Dafür darf es kein Verständnis geben.

Die gewalttätigen Ausschreitungen in Frankreich sind längst keine „Randale“ mehr, wie einige Medien immer noch berichten. Es sind auch keine Streiche von Jugendlichen. Es ist ausufernde und wohl auch mittlerweile geplante Gewalt gegen Sachen und Menschen. Dafür darf es kein Verständnis geben.

Aber die Ursachen müssen von der französischen Regierung geklärt und Maßnahmen, die über das schnelle Ergreifen und Einsperren der Täter hinausgehen, auch. Schon in eigenem Interesse sollten die Politiker handeln, sonst wächst sich die eskalierende Gewalt zu einer Regierungskrise in Frankreich aus. Bislang waren die Reaktionen jedenfalls entweder zu langsam oder unangemessen.

Auch bei uns beginnt nun die Diskussion. Diese ist erforderlich – das zeigt auch der letzte Pisa-Test – darf aber auf keinen Fall politisch instrumentalisiert werden und muss so geführt werden, dass sie Ereignisse wie in Frankreich nicht erst heraufbeschwört, indem sie quasi eine Legitimation für Nachahmer gibt.

Im Internet hat die Diskussion bereits begonnen. Spiegel Online bringt eine Geschichte über "Randale-Blogs": Dort heißt es, das Weblog bouns93 sei wegen nicht regelkonformer Texte geschlossen worden.

Es gibt aber ein sehr ähnlich benanntes Weblog, bouna93, hier sind nur einige Kommentare "verloren" gegangen: "Ils ont disparus tout d'un coup moi même je ne comprends pas."

Interessant auch das hier, auf Französisch:
www.netlexfrance.com.

Außerdem auf Deutsch: Glück auf!


Weitere Informationen natürlich bei nahezu allen französischen Medien im Internet.
(Mitarbeit: Heribert Adamsky)

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