Keine Reisebeschränkungen nach Asien notwendig
Lungenerkrankung in Los Angeles?

Die Gesundheitsbehörde in Los Angeles hat am Montag einen Verdachtsfall der mysteriösen Lungenentzündung bekannt gegeben. Nach US-Medienberichten wurden Proben des erkrankten Patienten an die Gesundheitszentrale in Atlanta geschickt.

vwd LOS ANGELES. Nach Angaben der Zentrale im US-Staat Georgia werden in den USA derzeit vier mögliche Verdachtsfälle auf das Schwere Akute Atemwegssyndrom (Severe Acute Respiratory Syndrome/SARS) untersucht. Zehn weitere Fälle wurden bereits als harmlose Atemwegserkrankung diagnostiziert. Über die Identität des Patienten in Los Angeles, der sich nicht in Lebensgefahr befinden soll, wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sucht mit Hochdruck nach der Ursache für das SARS. Die WHO schätzt die Krankheit als weltweite Bedrohung ein. Sie riet vor allem Asien-Reisende, auf Anzeichen wie Fieber, Muskelschmerzen, Heiserkeit, Atemnot und Husten zu achten. Die Organisation sieht aber keinen Anlass, Reisebeschränkungen nach Asien zu empfehlen.

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