Keine Rücknahme und Pfandauszahlung
Aldi-Süd räumt Einweg-Getränke aus den Regalen

Discounter Aldi-Süd räumt in einem Großversuch in 70 Filialen der Niederlassung Mönchengladbach alle mit Pflichtpfand belegten Einweg-Getränke aus den Regalen. Hintergrund sei der vom 1. Oktober an erwartete enorme Mehraufwand für Rücknahme und Pfandauszahlung, erklärte das Unternehmen am Mittwoch und bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Wirtschaftswoche" (Donnerstag).

HB/dpa MÜLHEIM. Um Preiserhöhungen zu vermeiden, würden in dem Test bis auf weiteres Limonaden, Apfelschorle und Mineralwasser aus dem Sortiment genommen.

Vom 1. Oktober an sei der Handel verpflichtet, auch Getränkeflaschen zurückzunehmen, die bei anderen Geschäften gekauft wurden, erläuterte Aldi-Süd. Da zum jetzigen Zeitpunkt kein funktionierendes System von Rücknahme-Automaten in Sicht sei, müsse die Rückgabe manuell geregelt werden.

"Die entstehenden Kosten für Personal, zusätzliche Sammel- und Lagerflächen würden mittelfristig zu Preiserhöhungen bei den betroffenen Getränken führen", schreibt das Unternehmen. Aldi-Süd wolle vermeiden, diese Kosten an die Kunden weitergeben zu müssen. Nicht pfandpflichtige Getränke in Kartons würden dagegen weiter in allen Filialen angeboten.

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