Keine Schäden
Starkes Erdbeben erschüttert Südgriechenland

Ein starkes Erdbeben hat am späten Dienstagabend die Mittelmeerinsel Kreta und den gesamten Süden Griechenlands erschüttert. Der Erdstoß hatte nach ersten Messungen des geodynamischen Instituts von Athen eine Stärke von 5,8 auf der Richterskala.

dpa ATHEN. Im seismologischen Institut von Thessaloniki dagegen wurde der Erdstoß mit einer Stärke von 6,1 auf der Richterskala gemessen.

Tausende Einwohner der kretischen Städte Chania, Herakleion und Rethymnon rannten aus ihren Häusern auf die Straße. Vorübergehend seien auch die Telefonverbindungen zusammengebrochen, berichtete der griechische Rundfunk weiter. Verletzungte Personen oder Schäden wurden der Polizei und der Feuerwehr jedoch nicht gemeldet.

Seismologen sagten im griechischen Rundfunk, dass das Epizentrum des Erdstoßes rund 40 Kilometer unter dem Meeresboden zwischen der Mittelmeerinsel Kreta und der südgriechischen Halbinsel Peloponnes lag. "Aus diesem Grund war das Erdbeben in fast allen Regionen des Südens des Landes von Kreta bis nach Athen zu spüren", sagten die Seismologen.

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