Keine Sonderprüfung
MLP erwägt rechtliche Schritte gegen Börse Online

Der MLP-Konzern will die Bilanz 2001 nach den Vorwürfen eines Anleger-Magazins vorerst nicht durch eine andere Wirtschaftsprüfungs-Gesellschaft prüfen lassen. Statt dessen werden möglicherweise Rechtsmittel gegen den Verlag erhoben.

vwd FRANKFURT/ HEIDELBERG. "Wir erwägen keine Sonderprüfung, es ist alles geprüft und testiert", sagte der Vorstandsvorsitzende Bernhard Termühlen. Die Bilanz sei auch dem Bundesaufsichtsamt für das Versicherungs- und das Kreditwesen vorgelegt worden. Die Behörden hätten die Zahlen nicht beanstandet.

Ob MLP rechtliche Schritte gegen das Magazin "Börse Online" einleiten werde, sei noch nicht entschieden. Möglicherweise werde von anderer Seite rechtlich gegen das Blatt vorgegangen, da im Vorfeld des Artikels von einer "hoch gehenden Bombe" gesprochen worden sei. Wichtig sei, dass die Investoren der Aktie trotz des Kursrückgangs vertrauten.

Warum Hedge-Fonds immer wieder MLP angriffen, liege möglicherweise an der vergleichsweise schwerer zu lesenden Bilanz. Zudem sei MLP ein Wachstums-Unternehmen mit einem höheren KGV und damit umso anfälliger für Kursmanipulationen.

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