Keine spürbare Beeinträchtigung des Wettbewerbs erwartet
EU-Kommission zieht Auflagen für Telekomallianz Unisource zurück

vwd BRÜSSEL. Die Europäische Kommission hat ihre umfangreichen Bedingungen zurückgezogen, die sie Ende Oktober 1997 für die Gründung der Telekommunikationsallianz Unisource auferlegt hatte. Unisource wird von der schwedischen Telia AB, der niederländischen KPN NV und der Swisscom AG kontrolliert. Zur Begründung führte die Kommission am Mittwoch an, dass angesichts stark veränderter Umstände die Zusammenarbeit der Muttergesellschaften bei Unisource den Wettbewerb nicht mehr spürbar beeinträchtigen würden.

Unisource habe den Großteil seiner Geschäftsbereiche veräußert sowie seine ursprünglichen Wettbewerbsverbote und exklusiven Geschäftsbeziehungen mit den Muttergesellschaften abgeschafft. Zudem seien die Telekommunikationsmärkte in der EU inzwischen völlig liberalisiert, hieß es weiter.

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