Keine Stellungnahme der Geldinstitute
US-Banken suchen Rolle im Irak

Nicht zuletzt das Finanzsystem im Irak muss gänzlich neu aufgebaut werden. Nun wird in Übersee nachgedacht, wie das möglichst lukrativ für die US-Banken werden könnte.

HB/dpa NEW YORK. Amerikanische Banken suchen nach einer lukrative Rolle beim Wiederaufbau des irakischen Finanzsystems. Die J.P. Morgan Chase & Co., die Citigroup und die Bank of America, drei der fünf größten US-Banken, sowie mehrere andere hätten in den vergangenen Wochen mit dem US-Finanzministerium beraten. Sie wollten den Irakern mit Handelsfinanz-Zahlungssystemen, Devisenoperationen und bei der schwierigen Aufgabe des Aufbaus eines modernen Banksystems helfen. Dies hat das "Wall Street Journal" am Donnerstag berichtet.

Die Banken nahmen keine Stellung. Die Pläne sind nach Angaben der Zeitung im Frühstadium. Deshalb könnten die involvierten Bankiers den Umfang der sich bietenden Möglichkeiten und der Risiken nicht abschätzen. Das potenzielle Bankgeschäft im Irak sei erheblich. Das Bruttoinlandsprodukt des Landes sei vor dem Krieg auf mindestens 29 Mrd. Dollar (25 Mrd. Euro) geschätzt worden. Die Ölexporte könnten sich allein auf 18 Milliarden Dollar pro Jahr belaufen.

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