"Keine Stellungnahme"
Fraport-Emission angeblich schon zur Hälfte gezeichnet

Die Aktien der vor dem Börsengang stehenden Betreibergesellschaft des Frankfurter Flughafens, die Fraport AG, sind nach Angaben aus Bankenkreisen bereits am dritten Tag der Zeichnungsfrist zur Hälfte geordert.

Reuters FRANKFURT. Aus Bankenkreisen hieß es am Mittwoch, rund 50 Prozent der Emission seien schon "untergebracht". Vornehmlich private Anleger hätten in dieser Frühphase der Orderfrist Aufträge bei ihren Banken erteilt. Zu derlei Spekulationen gebe das Unternehmen grundsätzlich keine Stellungnahmen ab, sagte indes Fraport-Sprecher Klaus Busch.

Im vorbörslichen Handel mit Neuemissionen ist das Interesse an Fraport-Aktien nach Angaben von Händlern nach wie vor eher gering. Fraport offeriert noch bis zum 8. Juni 22,7 Millionen Aktien (ohne Greenshoe) in einer Preisspanne von 32 bis 37 Euro. Die Erstnotiz im Amtlichen Handel in Frankfurt ist für den 11. Juni vorgesehen.



Guiseppe Amato von der auf den vorbörslichen Handel spezialisierten Lang & Schwartz Wertpapierhandel AG beschrieb das Geschäft mit Fraport-Aktien als sehr ruhig. Nachdem am Vortag bei moderaten Umsätzen institutionelle Anleger verkauft und private Anleger gekauft hätten, sei das Geschäft am Mittwoch bis zum Nachmittag sehr verhalten gewesen. Ulrich Norde, Händler bei der Börsenmakler Schnigge AG, bestätigte, der Dienstag sei bislang noch der umsatzstärkste Tag für Fraport in der Vorbörse gewesen. Bei Schnigge lag die handelbare Taxe am Mittwochnachmittag bei 33,60 zu 34,60 Euro. Die größte Verkaufsneigung gebe derzeit es zwischen 35 und 36,50 Euro, sagte Norde.

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