Keine Stellungnahme zur Übernahmegerüchten von J.P. Morgan
Breuer spricht sich gegen Megafusionen im Bankensektor aus

ap ATHEN. Vor dem Hintergrund anhaltender Spekulationen um eine Übernahme der US-Investmentbank J.P. Morgan hat sich Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer gegen Megafusionen in der Branche ausgesprochen. Breuer sagte heute in Athen, nach seiner Ansicht seien Kooperationen statt Fusionen der bessere Expansionsweg für Finanzdienstleister. Zu den Gerüchten, sein Haus wolle J.P. Morgan übernehmen, äußerte er sich allerdings nicht.

Fusionen stünden in der aktuellen wirtschaftlichen Lage vor zu vielen Schwierigkeiten, strategische Kooperationen im Privatkundengeschäft seien dagegen ein Schritt nach vorne, sagte Breuer. Eine Möglichkeit sei ein europaweites Netzwerk für Direktbanking und Dienstleistungen im Wertpapierhandel. Presseberichte über eine Übernahme von J.P. Morgan hatten in dieser Woche für Unruhe in der Branche gesorgt und die Aktie der Deutschen Bank belastet.



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