Keine Trendwende in Sicht
Performaxx stuft Primacom auf "Verkaufen" herunter

Performaxx sieht die Zahlungsfähigkeit von Primacom bis Ende des Jahres stark gefährdet, sollte die Krise der Telekom-Branche weiter andauern.

dpa-afx MÜNCHEN. Performaxx sieht die Zahlungsfähigkeit von Primacom bis Ende des Jahres stark gefährdet, sollte die Krise der Telekom-Branche weiter andauern. Die Aktie des Kabelnetzbetreibers werde daher von "Marktneutral" auf "Verkaufen" herabgestuft, schreiben die Wertpapier-Experten in einer am Dienstag veröffentlichten Kurzstudie des Analystenhauses.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des vergangenen Jahres deute nicht auf eine Trendwende hin: Der Nettoverlust sei von 29 Mill. ? im Jahr 1999 auf 64 Mill. ? gewachsen. Dabei habe sich die Akquisition des niederländischen Kabelnetzbetreibers Multikabel im Sommer des letzten Jahres trotz 300 000 neuer Kunden als Verlustbringer erwiesen.

Ende März diesen Jahres habe die US-niederländische Kabelgesellschaft UPC ihren Anteil an Primacom von 25 % auf eine Mehrheitsbeteiligung von mehr als 52 % aufgestockt. UPC bringe 530 000 Kabelfernseh-Kunden ein und habe zugleich eine Optionsvereinbarung mit der Deutschen Bank, die den Erwerb des Kabelfernseh-Unternehmens Telecolumbus (530 000 Kunden) ermögliche. Bei Wahrnehmung der Option wäre Primacom zweitgrößter deutscher Kabelnetzbetreiber nach der Deutschen Telekom AG.

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