Keine "überhöhten" Risikozuschläge
Sparkassen fordern weitere Änderungen bei Basel II

Der deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) fordert weiterhin Änderungen bei der geplanten Baseler Eigenkapitalübereinkunft (Basel II).

vwd BERLIN. Die Vorschläge orientierten sich "nach wie vor zu stark an einer anglo-amerikanischen Finanzierungskultur", kritisierte DSGV-Präsident Dietrich Hoppenstedt am Dienstag vor der Amerikanischen Handelskammer in Berlin. Dies passe nicht zu der mittelständischen Wirtschaftsstruktur in Deutschland. Deshalb müssten noch "mehrere wichtige Punkte" gelöst werden.

Als Beispiel nannte Hoppenstedt die Eigenkapitalunterlegung für Kredite oberhalb des Kleinkundensegments. Diese müssten größenmäßig abgestuft werden. Weiter dürfe es keine "überhöhten" Risikozuschläge für langfristige Kredite geben. Ebenso müssten die üblichen Kreditsicherheiten im Mittelstandsgeschäft, wie Grundpfandrechte auf Immobilien außerhalb von Realkrediten, risikomindernd anerkannt werden. "Insgesamt darf unsere gewachsene mittelständische Wirtschaftsstruktur nicht dadurch gefährdet werden, dass ihr eine anglo-amerikanische Finanzkultur übergestülpt wird", mahnte Hoppenstedt.

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